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Über mich

Wer hinter Discokugel.org steckt – und warum House Music mein Leben begleitet.

Hallo

Kurz zu mir

DJ Discokugel mit Discokugeln auf der Fähre

Ich bin Baujahr 1979, Familienvater von zwei Kindern, lebe das Wochenmodell und bin eigentlich ziemlich gut ausgelastet. Alltag, Verantwortung, Termine — da ist schon ordentlich Musik drin, auch ohne Plattenspieler (Wortspiel).

Nachdem die letzten Jahre ziemlich herausfordernd waren, habe ich gemerkt, dass ich mich wieder mehr auf das konzentrieren möchte, was mir guttut: auf das, was ich liebe, und auf das, was mir Spaß macht.

Und House-Musik gehört für mich ganz klar dazu.

Also habe ich wieder angefangen, mehr House zu hören, zu mixen und gute Tracks über meinen WhatsApp-Status zu teilen. Erstmal einfach so, weil ich Bock drauf hatte. Dass das Ganze dann so gut angekommen ist, hat mich ehrlich gesagt selbst ein bisschen überrascht. Aus ein paar geteilten Tracks wurde irgendwann eine Idee — und aus dieser Idee ist Discokugel.org entstanden.

Meine Kinder haben mein neues House-Projekt natürlich direkt professionell eingeordnet.

Paula meinte: „Papa, ich hoffe, meine Freunde sehen das niemals. Oh Gott.“

Emil ergänzte: „Wie, das kann jeder sehen? Papa, dein Ernst?“

Also: beste Voraussetzungen.

Daft Punk Vinyl Cover mit Discokugel im Plattenregal
Mein Sound

Was mich musikalisch antreibt

Mein Sound ist ganz klar von den 90ern und 2000ern geprägt. French House, Disco House und die klassischen House-Grooves dieser Zeit haben mich musikalisch stark beeinflusst. Artists wie Daft Punk, Cassius, Armand van Helden und Roger Sanchez stehen für genau den Sound, der mich bis heute abholt.

Ich liebe viele Richtungen innerhalb der House-Musik, bin aber dem Disco-Groove, Dance, Jackin’ House und Soulful House immer treu geblieben. Für mich muss ein Track grooven, warm klingen, Energie haben und dieses Gefühl auslösen, dass man sofort mitgehen will.

Wenn ich einen Song nennen müsste, der für mich persönlich steht und den ich mir nie überhören kann, dann ist es ganz klar „One More Time“ von Daft Punk. Dieser Track bringt für mich alles zusammen: Freude, Groove, Clubgefühl und diese besondere Liebe zur House-Musik, die mich seit Jahren begleitet.

Werdegang

Wie alles mit House anfing

Ich war 16, hatte einen Mittelfußbruch und lief auf Krücken. Also eigentlich genau der perfekte Zeitpunkt, um zu Hause zu bleiben und sich vernünftig zu verhalten.

Habe ich natürlich nicht gemacht.

Ein Freund hatte mich zu einer Party eingeladen. Er meinte nur: „Komm vorbei, ich lege House auf." Ich wusste damals noch gar nicht so richtig, was mich da erwartet. Aber ich war neugierig. Und wenn man 16 ist, ein Gipsbein hat und trotzdem unbedingt auf eine Party will, dann ist die Vernunft sowieso schon lange vom Hof gefahren.

Also bin ich hin.

Die Party war nicht einfach irgendein Keller mit ein paar Boxen. Da stand richtiges Equipment: Plattenspieler, Anlage, Licht, alles dabei. Für mich war das damals eine komplett neue Welt. Nicht nur Musik anmachen, sondern Musik richtig spielen. Mit Gefühl, mit Übergängen, mit Spannung.

Und dann lief Cassius – „1999".

Das war der Moment.

Ich weiß noch, wie ich dachte: Was ist das denn bitte? Das war nicht einfach nur ein Lied. Das ging sofort in die Beine. Blöd nur, wenn eins davon in Gips steckt.

Hat mich aber nicht abgehalten.

Ich habe den ganzen Abend auf Krücken getanzt. Wahrscheinlich nicht besonders elegant, aber mit voller Überzeugung. Irgendwann bin ich auf dem rutschigen Boden auch noch hingefallen. Der Gips war danach kaputt, und am nächsten Tag saß ich wieder im Krankenhaus. Der Arzt fand meine Partynummer eher mittelmäßig. Ich glaube, Begeisterung für House-Musik stand nicht in seinem Behandlungsplan (zweites Wortspiel).

Seit diesem Abend hat mich House nicht mehr losgelassen. Es ist dieses Gefühl, wenn der Bass einsetzt, das Licht im richtigen Moment aufgeht, deine Lieblingsmenschen um dich herum sind und man dieses spezielle Lächeln auf den Lippen hat, das man nicht erklären kann. Ihr wisst was ich meine :-).

Dann ist für ein paar Minuten alles andere egal. Kein Stress, kein Alltag, kein Nachdenken. Nur der Beat, die Leute, dieses Gefühl — der Moment, in dem einfach alles stimmt.

Und wenn heute ein guter House-Track läuft, bin ich im Kopf manchmal wieder dieser 16-jährige Junge auf Krücken, der eigentlich besser ruhig sitzen geblieben wäre.

Zum Glück habe ich das nicht gemacht.

Junger DJ an den Plattenspielern mit Vinyl-Sammlung
An den Decks
Cassius – 1999 Album Cover
Cassius · 1999
WEB-RECORDS.com sagt Tschüss – Wand voller Vinyl-Schallplatten
Mein Lieblingsdealer
Mission

Warum Discokugel.org

Hier teile ich meine Liebe zu House-Musik: Mixe, Weekend Weapons, besondere Tracks und Sounds, die mich bewegen. Discokugel steht für 100% House, echten Groove und eine Community, die House Musik nicht nur hört, sondern fühlt.